Surfen & Kiten auf der Insel Rügen
Inzwischen ist Rügen bei Surfern und Kitesurfern eines der beliebtesten Surfregionen an der Ostsee, bietet sie doch zahlreiche Reviere für unterschiedliche Ansprüche. Die verschiedenen beliebten Surfspots rund um die Insel bieten für jeden, ob Anfänger oder Profi, die optimalen Bedingungen.
Die Halbinsel Wittow kann gleich mit mehreren Revieren aufwarten. Die beiden großen Stehreviere am Wieker Bodden empfehlen sich für kurze Finnen, da die beiden zwei Kilometer langen Stehreviere in einem 500 Meter breiten Streifen vorwiegend Flachwasser aufweisen.
Knappe zehn Kilometer entfernt, bei Dranske, findet jedes Jahr im Mai der Deutsche Windsurf Cup statt. Im Sommer verdoppelt sich hier der Surfspaß wenn der „Düseneffekt“ dem Ostwind noch mehr Leben einhaucht.
Zwischen Sassnitz und Binz befindet sich bei Neu Mukran ein Revier für geübte Surfer, die den Strand mit seinen bis zu vier Meter hohen Wellen zu den Top-Spots zählen.
Ein Geheimtipp ist der Spot beim Fischerdorf Groß Stresow. Zwischen Putbus und Stellin muss man allerdings einen etwa ein Kilometer langen Fußmarsch durch die Wiesen auf sich nehmen um an den schon zu DDR-Zeiten beliebten Surfstrand zu gelangen.
Sehr gute Windbedingungen herrschen bei Rosengarten. In dem vorwiegend flachen Wasser kann man stundenlang kilometerlange Schläge über das Wasser ziehen. Und die Wellen bieten auch für Kitesurfer genug Gelegenheiten zum Absprung.
Das größte und vielleicht auch schönste Stehrevier Deutschlands findet sich am Schaproder Bodden bei Suhrendorf. Die Insel Hiddensee schützt den Bereich vor größeren Wellen, weshalb hier gerade Surf- und Kitesurfanfänger ideale Bedingungen finden. Etwas störend sind da ein paar vereinzelte Findlinge in Ufernähe.

